Stadtbäume

Hansestadt Stade stattet zahlreiche Bäume mit Wassersäcken aus

Wassersäcke

Bäume besser wässern können und ihnen so durch trockene Witterungsperioden helfen – darum geht es den Kommunalen Betrieben Stade (KBS) in diesen Tagen besonders. Die Mitarbeiter statten zahlreiche Bäume in der Hansestadt Stade mit Wassersäcken aus.

Eine Elf-Meter-Eiche zieht um

Eiche

Die Kommunalen Betriebe der Hansestadt Stade (KBS) bekommen eine neue Streuguthalle. Dafür mussten sechs Bäume auf dem Gelände weichen. Sie werden an einem neuen Standort wieder eingepflanzt. „Uns war es eine Herzensangelegenheit, die Bäume nicht zu fällen, sondern sie umzupflanzen. Auf diese Weise können sie an anderer Stelle weiter wachsen und gedeihen“, sagt Baumkontrolleur Ralf von Holt. Unterstützung gab es von einem ortsansässigen Unternehmen in Form von schwerem Gerät. Denn der Transport der sechs Bäume – darunter eine elf Meter hohe und rund vier Tonnen schwere Stieleiche – stellte eine Herausforderung dar.

138 Bäume werden im Stadtgebiet im Spätherbst gepflanzt

Stadtbäume

138 Baumpflanzungen für die Baumfällungen aus der Fäll- und Pflegeliste 2019/20 fanden Anfang Dezember 2020 ihren Abschluss. Die Abteilung Planung und Umwelt achtet seit einigen Jahren auf die Baumvielfalt und erweitert die Artenauswahl, um zukunftsorientiert die Ausbreitung von Schädlingen und Krankheiten an den Bäumen zu minimieren. Ebenso werden auch Klima- bzw. Zukunftsbaumarten im Stadtgebiet gepflanzt.

Baumnummern – Wer bin ich, wo stehe ich?

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Seit 2014 lässt die Abteilung Planung und Umwelt die Bäume in den Grünanlagen der Hansestadt Stade mit Baumnummern kennzeichnen. Circa 13.000 erfasste Einzelbäume stehen in den städtischen Grünanlagen (z.B. in den Wallanlagen und entlang der Straßen). Etwa gleich hoch ist vermutlich die Anzahl der Bäume in zusammenhängenden Beständen wie am Waldrand, in Baum- und Strauchhecken und an Feldwegen. Jeder Baum in den städtischen Grünanlagen, ob jung oder alt, bekommt eine individuelle fünfstellige Nummer.

Zehn Linden am Pferdemarkt erhalten organisches Substrat

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Den Linden am Pferdemarkt geht es nicht gut. Dies ist insbesondere auf die schlechten Standortbedingungen zurückzuführen, die durch die engen Platzverhältnisse, den stark verdichteten Boden sowie den geringen Nährstoffeintrag bedingt sind. Eine Spezialfirma wurde beauftragt, um unter den Pflastersteinen den Wurzelraum der Linden mit einer Spezialtechnik zu verbessern. Dazu wurden durch eine niedrige Luftdrucktechnik neue Wurzelkanäle unter und rund um den Baum geschaffen. In diesen neuen Wurzelkanälen wurde organisches Substrat zur Bodenverbesserung befüllt.

Stadt setzt auf Vielfalt bei Baumpflanzungen

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In der Stadt sind die Bäume einer Vielzahl von Stressfaktoren ausgesetzt, die ihre Vitalität hemmen. Städte stellen für Bäume häufig einen Extremstandort dar. Auch der Klimawandel setzt den Bäumen im Stadtgebiet zu. Deshalb erweitert die Abteilung Planung und Umwelt seit einiger Zeit bei der Anschaffung der Bäume die Artenauswahl. Die Zahl der Baumarten bewegt sich jährlich zwischen 25 und 35 Baumarten. Seit einigen Jahren zählen auch sogenannte Klimabäume dazu.

Luther-Eiche nicht so krank wie befürchtet

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Eine positive Nachricht: Die 140 Jahre alte Luther-Eiche auf der Grünfläche im Kreuzungsbereich Bahnhofstraße/ Eisenbahnstraße kann gerettet werden. Die Ausmaße des Pilzbefalls sind nicht so schlimm wie befürchtet. Das ergab eine schalltomografische Untersuchung in 3D-Darstellung. Die Abteilung Planung und Umwelt hatte extra eine Fachfirma aus der Baumpflege beauftragt

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