Hansestadt Stade

Frischer Wind im Norden

Gefährliche Hunde

Externe Behörden
Landkreis StadeAm Sande 2
21682 Stade
Telefon: 04141 12-0
Telefax: 04141 12-247
E-Mail: Homepage: ww­w.­land­kreis-sta­de.de

 

Allgemeine Informationen

In Niedersachsen sind Hunde so zu halten und zu führen, dass von ihnen keine Gefahren für die öffentliche Sicherheit ausgehen. Bei der Beurteilung der Gefährlichkeit eines Hundes wird jedoch keine so genannte Rasseliste verwendet, sondern jeder Hund einzeln betrachtet.

Nach § 7 Absatz 1 Satz 1 NHundG weist ein Hund eine gesteigerte Aggressivität auf, wenn er insbesondere

1. Menschen oder Tiere gebissen oder sonst eine über das natürliche Maß hinausgehende Kampfbereitschaft, Angriffslust oder Schärfe gezeigt hat oder

2. auf Angriffslust, auf über das natürliche Maß hinausgehende Kampfbereitschaft oder Schärfe oder auf ein anderes in der Wirkung gleichstehendes Merkmal gezüchtet, ausgebildet oder abgerichtet ist.

Stellt die Behörde fest, dass von einem Hund eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit ausgeht, wird dieser für gefährlich erklärt.  

Den Verdacht darauf, dass ein Hund gefährlich sein könnte (z.B. nach einem Beißvorfall) können formlos per Post, Fax oder E-Mail beim Landkreis Stade, Amt für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung (s.o.) melden.

Für die Haltung eines gefährlichen Hundes wird eine Erlaubnis benötigt. Im Rahmen des Erlaubnisverfahrens ist u.a. die Fähigkeit des Hundes zu sozialverträglichem Verhalten durch einen Wesenstest nachzuweisen. Den Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis für das Halten eines gefährlichen Hundes finden Sie unten.

Für den Fall, dass Ihr Hund in einem anderen Bundesland für gefährlich erklärt worden ist und Sie beabsichtigen, einen Wohnsitz im Landkreis Stade anzumelden, ist vorab eine  Meldung an das Veterinäramt des Landkreises Stade notwendig.

Weiterhin wurde durch das Gesetz zur Beschränkung des Verbringens oder der Einfuhr gefährlicher Hunde in das Inland (HundVerbrEinfG) auf Bundesebene ein Einfuhr- und Verbringungsverbot für bestimmte Hunderassen festgelegt.

Hierbei handelt es sich um Hunde der Rassen:

  • Pittbull-Terrier,
  • American Staffordshire-Terrier,
  • Staffordshire-Bullterrier,
  • Bullterrier
  • sowie deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden.

Hunde dieser Rassen sowie deren Kreuzungen miteinander oder mit anderen Hunden, für die nach den Vorschriften des Landes in dem der Hund ständig gehalten werden soll, eine Gefährlichkeit vermutet wird, dürfen nach § 2 HundVerbrEinfG aus dem Ausland nicht nach Deutschland eingeführt oder verbracht werden.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Landkreis Stade.

Welche Unterlagen werden benötigt?
  • Führungszeugnis (Belegart "O") zur Vorlage bei einer Behörde
  • Wesenstest
  • Sachkundenachweis
Welche Gebühren fallen an?

Es fallen Gebühren an. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Frist kann auf Antrag um höchstens 3 Monate verlängert werden.

  • Antragsfrist: 3 Monate
    zur Vorlage der notwendigen Unterlagen
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