Landesblindengeld (BlindGeldG) / Blindenhilfe nach § 72 SGB XII

Ansprechpartner/in beim Landkreis Stade
Frau BäßlerStandort anzeigen
Kreishaus Gebäude A, Zimmer A235 // 2. OG
Am Sande 2
21682 Stade
Telefon: 04141 12-5032
Telefax: 04141 12-5013
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Arbeitszeit:
Dienstag - Freitag ganztags

Frau Böckmann-BehrensStandort anzeigen
Kreishaus Gebäude A, Zimmer A235 // 2. OG
Am Sande 2
21682 Stade
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Telefax: 04141 12-5013
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Arbeitszeit:
Montag: ganztags
Dienstag: ganztags
Mittwoch: vormittags
Donnerstag: vormittags

Frau Silke Umland (Blindengeld)Standort anzeigen
Kreishaus Gebäude A, Zimmer A249 // 2. OG
Am Sande 2
21682 Stade
Telefon: 04141 12-5011
Telefax: 04141 12-5013
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Allgemeine Informationen

In Niedersachsen erhalten Blinde zum Ausgleich der durch die Blindheit bedingten Mehraufwendungen Landesblindengeld. Diese Leistung geht der Blindenhilfe nach § 72 SGB XII vor. Blindengeld wird nur auf Antrag gewährt, die Leistung ist aber einkommens- und vermögensunabhängig.

Ziel des Landesblindengeldes ist es, dem Schwerbehinderten einen Ausgleich der Mehraufwendungen für die Teilnahme am öffentlichen Leben zu gewähren.

Die persönliche Anspruchsvoraussetzung ist u.a. durch einen entsprechenden Eintrag im Schwerbehindertenausweis (Merkzeichen Bl) nachzuweisen. Für die Ausstellung dieses Ausweises ist das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie, Außenstelle Verden (Marienstraße 8, 27283 Verden, Tel. 04231/14-0), zuständig.

Leistungen der Pflegeversicherung bei häuslicher Pflege werden teilweise auf das Landesblindengeld angerechnet. Wenn sich Blinde in einem Heim befinden und die Kosten des Aufenthaltes ganz oder teilweise aus Mitteln öffentlich-rechtlicher Leistungsträger (z.B. aus der Pflegeversicherung) getragen werden, ist das Landesblindengeld grundsätzlich auf die Hälfte des genannten Betrages zu kürzen.


Weiter gibt es die Möglichkeit, einen Antrag auf Blindenhilfe nach § 72 SGB XII zu stellen. Wie bei dem Landesblindengeld sind auch hier die persönlichen Anspruchsvoraussetzungen u.a. durch einen entsprechenden Eintrag im Schwerbehindertenausweis (Merkzeichen Bl) nachzuweisen.

Bei der einkommens- und vermögensabhängigen Blindenhilfe sind die wirtschaftlichen Verhältnisse maßgeblich, d. h. Einkommen und Vermögen des blinden Menschen und der mit ihm in häuslicher Gemeinschaft lebenden Personen sind innerhalb bestimmter Grenzen zu berücksichtigen.

Auf die Blindenhilfe werden Leistungen der gesetzlichen oder privaten Pflegeversicherung bei häuslicher Pflege in feststehendem Umfang sowie ggf. gewährtes Landesblindengeld angerechnet.

Blindenhilfe können auch Heimbewohner erhalten; hierbei gibt es ebenfalls Anrechnungsvorschriften.

 Es wird auch auf das Beratungsangebot folgender Stelle hingewiesen:

Blinden und Sehbehindertenverband
Niedersachsen e.V.

Regionalverein Elbe-Weser
Friedrich-Ebert-Str. 76
27570 Bremerhaven
Tel: 0 471/958 83 70
Fax: 0 471/958 83 713

e-mail: rv-elbeweser@blindenverband.org

Der Blinden- und Sehbehindertenverband bietet grundsätzlich im Kreishaus Sprechstunden an.

Aufgrund der Covid-19-Pandemie entfallen die Beratungstermine zurzeit. Sobald es wieder möglich ist, Beratungen für blinde und sehbehinderte Menschen im Kreishaus durchzuführen, werden Termine bekannt gegeben.

Welche Unterlagen werden benötigt?
  • Nachweis über die Blindheit (z.B. Schwerbehindertenausweis)
  • Personalausweis
  • Belege über Ausgaben: Mietvertrag oder Hauslasten (jeweils mit Baujahr und Größe der Wohnung), Belege über Gas-/ Wasser- / Stromabrechnungen, Versicherungen (Policen und Beitragsrechnungen), wie z. B. Hausrats-, Haftpflicht-, Lebens-, Sterbeversicherungen, evtl. Beitragsrechnungen über freiwillige Kranken- und Pflegeversicherung, etc.
  • Einkommensbelege, z. B. Rentenbescheid, Bescheid über Arbeitslosengeld II, Wohngeldbescheid, Lohnabrechnung, etc.
  • Belege über Vermögen: Kontoauszüge der letzten drei Monate, Sparbücher, Festgeldkonten, Wertpapierkonten, Grundbuchauszug, etc.
Anträge / Formulare

Die notwendigen Antragsunterlagen für die Beantragung von Blindenhilfe können telefonisch bei den unten aufgeführten Ansprechpartnern/Ansprechpartnerinnen angefordert werden.

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