Reisen mit Heimtieren

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Allgemeine Informationen

Reisen mit Heimtieren (Hunde, Katzen, Frettchen)

Gesetzliche Grundlagen: VO (EU) Nr. 576/2013 

                                    VO (EU) Nr. 577/2013

Für die Einreise mit Hunden, Katzen und Frettchen gelten die Regelungen der Verordnung (EU) Nr. 576/2013. Ziel dieser Regelungen ist der Schutz vor der Einschleppung und Verbreitung der Tollwut.

Diese Verordnung gilt für Tiere, die in Begleitung des Besitzers oder einer anderen ermächtigten Person reisen und nicht zum Verkauf oder als Geschenk gedacht sind.

 

> Reisen innerhalb der Europäischen Union

- Es dürfen pro Person höchstens 5 Heimtiere mitgeführt werden.

- Die Tiere müssen mittels Tätowierung oder Mikrochip eindeutig gekennzeichnet und   

  identifizierbar sein. (seit Juli 2011 nur noch Neu-Kennzeichnung mittels Mikrochip)

- Für die Grenzüberschreitung muss ein EU-Heimtierausweis mitgeführt werden, in welchem

  ein wirksamer Impfschutz gegen Tollwut nachgewiesen ist.

 

> Einreise in die Europäische Union aus einem gelisteten/ nicht gelisteten Drittland

Allgemein:

- Es dürfen pro Person höchstens 5 Heimtiere mitgeführt werden.

- Die Tiere müssen mittels Tätowierung oder Mikrochip eindeutig gekennzeichnet und

  identifizierbar sein. (seit Juli 2011 nur noch Neu-Kennzeichnung mittels Mikrochip)

- Die Einreise von Heimtieren aus Drittländern hat über einen Flughafen oder Hafen zu

  erfolgen, der in der Liste der Einreiseorte in der Bundesrepublik Deutschland aufgeführt ist.

 

Gelistete Drittländer (siehe VO 577/2013):

- Zusätzlich zu den allgemeinen Anforderungen muss für die Grenzüberschreitung ein   

  Heimtierausweis mitgeführt werden, in welchem ein wirksamer Impfschutz gegen Tollwut

  nachgewiesen ist.

- Zusätzlich muss ein amtliches Tiergesundheitszeugnis mitgeführt werden.

 

!!!!!!   Frühestens ab einem Alter von 12 Wochen können Welpen gegen Tollwut geimpft werden, dann dauert es 21 Tage um einen wirksamen Impfschutz auszubilden. Auch bei älteren Hunden dauert es 21 Tage bis nach der Erstimpfung ein wirksamer Impfschutz gegen Tollwut ausgebildet ist, demnach ist der Grenzübertritt frühestens 21 Tage nach Erstimpfung möglich.

 

Nicht gelistete Drittländer (siehe VO 577/2013):

- Heimtierausweis mit eingetragenem wirksamen Impfschutz gegen Tollwut

- Amtliches Tiergesundheitszeugnis

- Zusätzlich müssen die Tiere vor der Einreise einer Blutuntersuchung auf Antikörper gegen   

  Tollwut unterzogen worden sein. Die Blutentnahme muss mindestens 30 Tage nach der

  Impfung und mindestens 3 Monate vor der Einreise erfolgen.

Jungtiere aus nicht gelisteten Drittländern sind frühestens im Alter von sieben Monaten einfuhrfähig (Tollwutimpfung nach 12 Wochen + Blutentnahme 30 Tage nach Impfung + 3 Monate Wartefrist).

Bitte bedenken Sie, dass für eine Reise ins Ausland mögliche weitere Vorkehrungen je nach Zielland getroffen werden müssen. Darunter können z.B. eine Behandlung gegen Würmer und/oder Zecken und Flöhe fallen. Da die gesetzlichen Bestimmungen von Land zu Land sehr unterschiedlich sind und häufig aktualisiert werden, ist es erforderlich die nötigen Informationen zu den aktuellen Einreisebestimmungen in Erfahrung zu bringen.

Siehe dazu:

Zoll

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Auswärtiges Amt

 

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Haustierarzt bzw. beim für den Herkunftsort der Tiere zuständigen Landkreis und der kreisfreien Stadt.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Es werden ggf. Unterlagen benötigt. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

Welche Gebühren fallen an?

Für die Ausstellung von Gesundheitszeugnissen o. ä. für Hunde und Katen fallen Gebühren in Höhe von mindestens 25,00 € an.

Welche Fristen muss ich beachten?

Es müssen ggf. Fristen beachtet werden. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

Was sollte ich noch wissen?

Wenn Sie mehr als fünf Tiere (Hunde, Katzen oder Frettchen) ein- oder ausführen wollen, gelten die

Bemerkungen

Text überprüft durch das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung

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