Stadtsanierung in Hahle
"Klimaquartier" und "Sanierungsgebiet Hahle"
2017 erfolgte die Aufnahme des Ortskerns von Hahle in das Städtebauförderungsprogramm "Aktive Stadt und Ortsteilzentren". Ziel ist die Aufwertung der öffentlichen Räume. Darin eingeschlossen sind die Hauptstraßenzüge Lerchenweg und Bielfeldtweg sowie die Spiel- und Freizeitbereiche des Quartiers.
Parallel dazu bestand bis Ende 2024 das "Klimaquartier Hahle". Hier stand die Förderung von Maßnahmen zur energetischen Ertüchtigung privater Gebäude im Vordergrund. Das Sanierungsgebiet "Hahle" (Blau) bleibt weiterhin bestehen und unterliegt dem besonderen Städtebaurecht. 
Die soziale Infrastruktur Hahles ist bemerkenswert. Identitätsstiftend ist der neue große Spielplatz im Zentrums Hahles. Als Spiel- und Begegnungspark für alle Generationen vernetzt er in unmittelbarer Nähe die Schule, das Bildungshaus Hahle und die Kirche St. Markus und damit vor allem den Stadtteil nicht nur in sich, sondern auch mit angrenzenden Quartieren. So besteht hier eine ineinandergreifende Verbindung kirchlicher und sozialer Einrichtungen mit Bildung, Freizeit und Sport.
Der Rahmenplan ist wie ein "Fahrplan" für die Sanierung. In ihm werden anhand der in den vorbereitenden Untersuchungen festgestellten Missstände Ziele der Sanierung festgehalten. Außerdem beschreibt er die vorgesehenen Maßnahmen mit ihren jeweiligen Schwerpunkten.
( Work in progress - genauere Infos zum Rahmenplan Hahle folgen in Kürze! )
Die Maßnahmen im öffentlichen Raum bilden das Herzstück eines jeden Sanierungsgebietes. Was wir in Hahle bereits umsetzen konnten, lest Ihr hier:
Der Stadtteilpark wurde als erste öffentliche Maßnahme im Sanierungsgebiet Hahle umgesetzt und bildet daher einen wichtigen Meilenstein des Verfahrens. Und auch für Hahle selbst hat der Park im wahrsten Sinne des Wortes eine zentrale Bedeutung: Durch das verbindende Wegekreuz, das ihn durchquert, sind Schule und Kita, Kirche, Discounter und das ansässige Kleingewerbe miteinander vernetzt. Um den Park als sozialen Mittelpunkt des Stadtteils aufzuwerten, wurde der Stadtteilpark modern, attraktiv, barrierefrei und sicher gestaltet.
Gleichzeitig wurden Bewegung und Sport in den Mittelpunkt gestellt.
Auf der zentralen Achse liegen ein Kleinspielfeld sowie eine Anlage für Basketball. Eine Boulderwand wird mit einer barrierefreien Calisthenicsanlage ergänzt. Besonderes Highlight ist ein Wassererlebnisbereich, der auch von Rollstuhlfahrenden genutzt werden kann. Die zentrale Zuwegung entlang der Schule bietet mit Balanciergeräten sowie andersfarbigen Trittsteinen ein eigenes Bewegungsangebot, welches in den Park und zur Schule führt. Neben den Bewegungselementen trägt auch das Konzept des "essbaren Schulhofs"
zur Gesundheit bei. Obst- und Nussbäume, Hochbeete und Sträucher bringen den Kindern gesundes Essen nahe. Um das Konzept für alle in Hahle zugänglich zu machen, wurde es entlang des Zaunes durch entsprechende Sträucher fortgesetzt. In der weiteren Grüngestaltung fanden auch Aspekte der Klimaresilienz, z.B. in Form von Versickerungsmulden und einer öffentlichen Trinkwasseranlage, Beachtung.
Im Planungsprozess wurden die Anwohnenden und die sonstigen Akteure des Stadtteils angesprochen und beteiligt. Daraus hat sich eine außergewöhnlich enge Zusammenarbeit mit dem Bildungshaus Hahle ergeben, die auch nach Abschluss des Projektes fortbesteht und die positive Entwicklung nachhaltig sichert.
2025/2026 werden die nächsten Fördergelder in die komplette Sanierung und Neugestaltung des Lerchenweges fließen. Zuerst werden im Untergrund deutlich größer dimensionierte Kanalleitungen zum geregelten Oberflächenwasserabfluss verlegt.
Der Lerchenweg wird in drei Abschnitten für nicht motorisierte Verkehrsteilnehmende mehr Fläche bereitstellen. Im dritten Abschnitt wird ein kleiner Kreisverkehr für leichteren und sichereren Verkehrsfluss sorgen und die bisherige Kreuzung Lerchenweg/Drosselstieg/Bielfeldtweg ersetzen.
Am Kopf der Ladenzeile wird die bisherige Fläche zwischen Kiebitzweg und Lerchenweg für Fußgänger und Radverkehr teilweise entsiegelt und neu für die Öffentlichkeit hergerichtet. Dabei wird ein auf die künftigen Nutzungen abgestimmtes Konzept zur Neugestaltung eines begrünten, erlebbaren Platzes mit deutlich erhöhter Aufenthaltsqualität entwickelt. Diese Maßnahmen sind für 2026/27 geplant.
Anschließend werden verfügbare Mittel in die Sanierung von Teilabschnitten des Bielfeldtweges fließen. Die Umsetzung dieser Maßnahmen sind ab 2027 vorgesehen.
Ansprechpartner/in
| Herr Oswald Lämmel | |
| Hinterm Hagedorn 10, Zimmer 17 21682 Stade Telefon: 04141 401-337 E-Mail: oswald.laemmel@stadt-stade.de | |
| Frau Maike Tomforde | |
| Rathaus der Hansestadt Stade, Zimmer 21 // UG Hökerstraße 2 21682 Stade Telefon: 04141 401-311 E-Mail: bauverwaltung@stadt-stade.deE-Mail: maike.tomforde@stadt-stade.de | |
Dokumente
FAQ Sanierungsvermerk (32 kB) |
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Sanierungssatzung "Hahle" (730 kB) |




