Magnus Gärdebring (Vorne rechts) und Björn Tenland Nurhadi (Vorne rechts) tragen sich in das Goldene Buch der Hansestadt Stade ein. Hinten der Verwaltungsvorstand der Hansestadt Stade (v.l.n.r.): Stadtrat Carsten Brokelmann, Bürgermeister Sönke Hartlef und Erster Stadtrat Lars Kolk© Hansestadt Stade
Magnus Gärdebring, seit Herbst vergangenen Jahres Vorsitzender des Gemeindevorstandes in Karlshamn, Björn Tenland Nurhadi, seit eben dieser Zeit Ratsvorsitzender in Karlshamn, und die Leiterin der Stadtbauplanung, Emina Kovacic, besuchten die Hansestadt Stade im 40. Jahr der gemeinsamen Städtepartnerschaft. „Dieses kleine Jubiläum war mir ein willkommener Anlass, die Schweden nach Deutschland einzuladen, nachdem wir im vergangenen September in Karlshamn einige sehr interessante Tage erleben durften“, macht Bürgermeister Sönke Hartlef deutlich.
Großes Interesse zeigten die Besucher*innen aus Karlshamn beim Besuch des Bildungscampus Riensförde, der kurz vor der Fertigstellung steht© Hansestadt StadeDieses Kompliment kann Magnus Gärdebring nun zurückgeben: „Der Besuch in Stade war sehr aufschlussreich. Wir konnten alle spannende Eindrücke gewinnen, die uns auch bei unserer Arbeit in Karlshamn helfen werden.“ So besuchte die Delegation den Bildungscampus Riensförde, der mit Kindertagesstätte, Grundschule, Oberschule und – zunächst – Hauptschule im August den Betrieb aufnehmen wird. Die Schulleitungen von Grund- und Oberschule führten die Gäste durch die noch im Bau befindlichen, teils aber bereits fertig eingerichteten Gebäude. Wie sieht der Schulalltag aus? Was wird gelehrt? Wie werden Bau und Instandhaltung des Gebäudes finanziert? Die Gäste aus Schweden zeigten sich sehr interessiert am mit rund 72 Millionen Euro größten Investitionsprojekt der Stader Stadtgeschichte.
Auch ein Besuch der Baustelle des LNG-Terminals in Stade stand auf dem Programm© Hansestadt StadeGleiches galt für den Besuch einer weiteren Großbaustelle in der Hansestadt Stade: der des LNG-Terminals an der Elbe. Projektverantwortliche berichteten über die Hintergründe des Vorhabens, über den bisherigen Verlauf der Arbeiten vor Ort und über die Zukunft – vom Betrieb eines schwimmenden Terminals bis dieses in einigen Jahren durch ein Terminal für flüssige Energieträger an Land ersetzt wird.
Darüber hinaus erhielten Gärdebring, Tenland-Nurhadi und Kovacic im Rahmen einiger Vorträge Einblicke in die Integrationsarbeit und die Wirtschaftsförderung der Hansestadt Stade sowie in den Bereich Tourismus und Citymanagement. Eine Stadtführung samt Besteigung des Cosmae-Kirchturms und der Besuch der Langen Nacht rundeten das Programm ab. Darüber hinaus wurde den Vertretern der Stader Partnerstadt noch eine besondere Ehre zuteil: der Eintrag ins Goldene Buch der Hansestadt Stade.
Am Ende des Besuchs in Stade macht Magnus Gärdebring deutlich: „Die starke Verbundenheit unserer Städte wird deutlich spürbar, wenn man durch die Straßen von Stade geht. Wir wurden überall sehr herzlich aufgenommen und spürten den Wunsch, die gemeinsamen Beziehungen auch künftig auszubauen – das stimmt uns sehr hoffnungsvoll. Wir sind unseren Gastgebern und der gesamten Hansestadt Stade zutiefst dankbar und freuen uns darauf, in naher Zukunft eine Delegation nach Karlshamn einzuladen.“
Eine Stadtführung samt Besteigung des Cosmae-Kirchturms stand für die Besucher aus Schweden ebenfalls auf dem Programm© Hansestadt Stade
Eine Stadtführung samt Besteigung des Cosmae-Kirchturms stand für die Besucher aus Schweden ebenfalls auf dem Programm© Hansestadt Stade
Ein Gruß für die Gäste aus Karlshamn: Während des Aufenthalts der Delegation in Stade, wehte die schwedische Fahne am historischen Rathaus© Hansestadt Stade

