Wie auf diesem Archivbild werden die Teilnehmenden der Trinationalen Jugendbegegnung in den kommenden Wochen ein Kultur- und Freizeitprogramm in Stade absolvieren - ohne israelische Beteiligung© Hansestadt StadeWährend der niedersächsischen Sommerferien findet die Trinationale Jugendbegegnung in Stade statt. Eigentlich sollten Schülerinnen und Schüler aus dem polnischen Goldap und dem israelischen Givat Shmuel in Stade weilen und hier ein Kultur- und Freizeitprogramm gemeinsam mit jungen Staderinnen und Stadern erleben. Nun die Planänderung. Aufgrund der Situation im Nahen Osten haben die Verantwortlichen in Givat Shmuel ihre Teilnahme kurzfristig abgesagt – „schweren Herzens“, wie Christoph Grüneberg betont, der bei der Hansestadt Stade für die Städtepartnerschaften zuständig ist.
Auch Bürgermeister Sönke Hartlef bedauert diese Absage. Er steht in engem Austausch mit seinen Amtskollegen in Polen und Israel: „Die Sicherheit der Jugendlichen hat natürlich absolute Priorität. Wir haben hier vor Ort alles unternommen, um die Trinationale Jugendbegegnung in Stade wie geplant sicher durchführen zu können. Leider hat die israelische Regierung entschieden, aufgrund des Nahost-Konflikts und der damit einhergehenden weltweit gestiegenen Bedrohungslage für Israelis, Jugendgruppen keine Ausreisegenehmigung zu erteilen.“
Daher wurde umgeplant. In Stade werden in diesem Sommer die Mädchen und Jungen aus Goldap erwartet und im kommenden Jahr reisen die Teilnehmenden aus Stade nach Polen. Ob sie dort auch Jugendliche aus Givat Shmuel kennenlernen können, ist derzeit nicht klar. Ebenfalls unklar ist, ob die Reisemöglichkeit im kommenden Jahr nach Givat Shmuel besteht. „Diese ist wegen der derzeitigen Situation für die Stader Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowieso nicht verpflichtend. Darüber hinaus beobachten wir natürlich die Lage und treten die Reise nur an, wenn die Sicherheit in Israel gewährleistet ist“, so Grüneberg.

