Graue Wände entlang der Harsefelder Straße wurden nun mit Graffiti der Wandkollegen bunt gemacht© Hansestadt StadeDie Idee dazu hatte Katja Küntzelmann. Der Mitarbeiterin der Abteilung Straßen und Brücken der Hansestadt Stade waren die grauen Winkelstützwände zwischen Sachsenstraße und Am Exerzierplatz – im bereits fertiggestellten Abschnitt der Harsefelder Straße – zu trist. Dort hat die EVB ein neues Trafohäuschen mit unterschiedlichen Motiven gestalten lassen. „Das gefällt mir sehr gut und so dachte ich, das könnten wir hier auch entlang des neuen Radweges machen“, erklärt die Mitarbeiterin der Stader Stadtverwaltung. Gemeinsam mit Leo Cordes, dessen Graffiti sich an unterschiedlichen Stellen in und um Stade wiederfinden, wurde ein Motiv ausgesucht: Passend zum neuen Radweg fiel die Wahl auf unterschiedliche Fahrräder.
Katja Küntzelmann und Rainer Ratzke von der Hansestadt Stade begutachten den Bereich der Harsefelder Straße zwischen Sachsenstraße und Am Exerzierplatz: Vorne sind eine Abstellfläche für Mülleimer sowie die neu hergestellte Treppe vom neuen Rad- zum neuen Fußweg zu sehen. Im Hintergrund befindet sich das Grafitti der Wandkollegen an der ehemals grauen Wand© Hansestadt StadeMitte Mai hat Leo Cordes, der seine Kunst unter dem Namen Wandkollegen ausübt, die grauen Wände zwischen Sachsenstraße und Am Exerzierplatz besprüht und mit einer Versiegelung vor Wind und Wetter geschützt. Bei einem Vor-Ort-Termin zeigten sich sowohl Küntzelmann als auch ihr Abteilungsleiter Rainer Ratzke sehr zufrieden mit der Arbeit – derjenigen von Graffiti-Künstler Leo Cordes und derjenigen der Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter, die zuvor an dieser Stelle tätig waren. Sie haben den Radweg direkt an der Straße erneuert und verbreitert. Gleiches gilt für den etwas höher gelegenen Fußweg. Außerdem wurden die Treppen vom Rad- zum Fußweg neu hergestellt und Abstellflächen für Mülltonnen geschaffen. „Die Behälter wurden bislang von den Anwohnenden und den Mitarbeitenden der Müllabfuhr nämlich auf den Weg gestellt. Wer daran vorbei wollte, musste im Slalom unterwegs sein. Da haben wir nun Abhilfe geschaffen“, ist Rainer Ratzke zufrieden. Schließlich wird damit auch etwas für mehr Verkehrssicherheit getan.

