„Angekommen in Stade“ war das Thema, zu dem 10 Mütter mit insgesamt 15 Kindern eine knappe Woche lang Sprachunterricht erhielten. Der Unterricht fand in 2 Gruppen jeweils für Mütter sowie Schulkinder mit kompetenten Sprachlehrerinnen statt, jüngere Kinder wurden parallel gesondert betreut.
Eine Sprachlehrerin stammt selbst aus der Ukraine, die andere aus Syrien, so dass beide gut auf die Bedürfnisse und Wünsche der Ukrainerinnen eingehen und ihre persönlichen Erfahrungen weitergeben konnten.
Die Betreuung der kleineren Kinder übernahm neben einer zweisprachig (deutsch-russisch) aufgewachsenen jungen Frau auch ein junger Mann. Auch Ausflüge gehörten dazu: die Familien erlebten eine Wattführung mit Strandbesuch in Cuxhaven, Schwimmbadbesuche und einen Nachmittag im Spielpark. Ziel war es, die Deutschkenntnisse der Ukrainerinnen zu verbessern (mittlerweile besuchen viele von ihnen Integrationskurse), ihnen Beratung und Unterstützung bei Alltagsproblemen zu vermitteln und das Netzwerk XENIA für aus der Ukraine geflüchtete Familien zu stärken. XENIA ist ein Kooperationsprojekt der Gleichstellungsbeauftragten, des Frauen- und Mütterzentrums, der Soroptimistinnen, der AWO und des MigrantenElternNetzwerkes (MEN) Stade.
Das Camp wurde finanziell unterstützt von der niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung und der städtischen Abteilung Soziale Hilfen und Integration


