Knapp 30 Personen nahmen an der Veranstaltung teil und diskutierten mit Juliane Krause, die als freiberufliche Stadtplanerin seit Mitte der 80er Jahre für verschiedene Städte beratend tätig ist und ihren Schwerpunkt dabei auf eine nachhaltige Stadtplanung legt, die allen Bürger*innen gerecht wird.
Die Stadt der Zukunft kommt ohne eine Mobilitätswende nicht aus: neue Nahverkehrskonzepte, autofreie Zonen in Innenstädten oder Wohnvierteln, barrierefreie Zuwegungen oder eine durchdachte Radwegeplanung können dazu beitragen, die Mobilitätswende herbeizuführen. Aber auch schon das Aufstellen von mehr Bänken zum Verweilen macht Innenstädte oder Stadtteile attraktiver. Ziel ist es, eine Stadt der kurzen Wege zu schaffen, in der jede*r gut und gerne unterwegs sein kann.
Die Stadtplanung der Hansestadt Stade bezieht in ihre Arbeit durch Veranstaltungen bereits Stader Bürger und Bürgerinnen mit ein - nun soll auch versucht werden, ältere Menschen und Kinder zu erreichen, die sich statistisch am meisten im öffentlichen Raum aufhalten.
Die Veranstaltungsreihe „gender planning“ wird fortgesetzt mit einem Online-Vortrag von Dr. Melanie Herget und Natalie Schneider von der Universität Kassel am 08.12.2022. Die Reihe ist Bestandteil des Projektes „Gleichstellung sichtbar machen – CEDAW in Niedersachsen“ des Landes Niedersachsen. Die Hansestadt Stade als Modellstandort wird dabei vom niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und von Gleichberechtigung und Vernetzung e.V. finanziell unterstützt.