Verwaltungsvorstand, Fachbereichsleitungen und die Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Stade gemeinsam mit Vertreterinnen der Soroptimistinnen Stade setzen ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen© Hansestadt Stade
„Häusliche Gewalt findet hinter verschlossenen Türen statt, ist aber keine Privatsache! Wir wollen anlässlich der Orange Days erneut dieses Thema auch in Stade in den Fokus rücken und versuchen, Betroffenen zu helfen“, macht Stadtrat Carsten Brokelmann deutlich. Erster Stadtrat Lars Kolk ergänzt mit Blick auf eine im Frühjahr gestartete Kampagne gegen Diskriminierung: „Dort heißt es auch, dass alle Menschen – egal welchen Geschlechts – die gleiche Würde haben. Der Schutz und die Achtung dieser Würde sind Grundlage unseres täglichen Handelns als Stadtverwaltung.“
Und so beteiligt sich die Hansestadt Stade an einer Aktion des Netzwerks gegen Häusliche Gewalt im Landkreis Stade, bei der 100.000 Tüten in Geschäften und bei Wochenmärkten verteilt werden, auf denen Hilfsangebote für Opfer häuslicher Gewalt zu finden sind. „Wir hoffen, so Opfer in Situationen zu erreichen, in denen sie nicht unter der Kontrolle der Täter stehen, denn genau das ist oft der Grund für häusliche Gewalt: Ausübung von Macht und Kontrolle“, sagt die Stader Gleichstellungsbeauftragte Jacqueline Jugl. Ebenfalls beteiligt von der Hansestadt Stade sind die Stadtbibliothek und das Stadeum, in dem sich am Mittwoch, 10. Dezember, mit dem Theaterstück „Die Frau, die gegen Türen rannte“ mit dem Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen auseinandergesetzt wird.
Alle weiteren Aktionen anlässlich der Orange Days in Stade sind in der Mitteilung der Gleichstellungsbeauftragten nachzulesen.
Verwaltungsvorstand, Fachbereichsleitungen und die Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Stade gemeinsam mit Vertreterinnen der Soroptimistinnen Stade setzen ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen© Hansestadt Stade

