Klimaschutzmanager Matthias Mueller (rechts) und Nils Jacobs, Fachbereichsleiter für Stadtentwicklung und Infrastruktur, werben für eine rege Teilnahme an der Umfrage zum Integriertes Energetisches Quartierskonzept (IEQK) Stader Altstadt© Hansestadt Stade„Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit sind elementare Ziele, die sich die Hansestadt Stade für verschiedenen Modernisierungsprozesse im Stadtgebiet gesetzt hat“, sagt Mathias Mueller, Klimaschutzmanager der Hansestadt Stade. Er verfolgt diese Ziele maßgeblich und erläutert: „Zur Erreichung der bundesweiten Klimaschutzziele bis 2045 ist es elementar, im Gebäudebestand sowohl die Energieeffizienz als auch den Anteil an erneuerbarer Wärme zu steigern, da rund 50 Prozent der Endenergie in Deutschland zur Wärmebereitstellung genutzt wird. Und dazu brauchen wir unbedingt die Mithilfe der Gebäudeeigentümer*innen.“
Derzeit wird für die Altstadt ein Integriertes Energetisches Quartierskonzept (IEQK) erstellt. Im ersten Projektabschnitt erfolgt die Energiebilanzierung und die Identifikation von Maßnahmen der energetischen Gebäudesanierung. An dieser Stelle kommen diejenigen ins Spiel, die die Immobilien am besten kennen: die Eigentümerinnen und Eigentümer.
Für die Datenerhebung wurde von dem zuständigen Projektbüro eine Umfrage entworfen, in der Angaben zu Gebäudedaten – beispielsweise Alter, Größe, und Heizungsart – sowie zu möglichen durchgeführten oder geplanten energetischen Sanierungsmaßnahmen, wie Heizungsaustausch oder Dämmung, gemacht werden können. Die Umfrage ist bis zum 31. März bequem online unter Wahrung des Datenschutzes auszufüllen: https://survey.lamapoll.de/IEQK_AltstadtStade. Wer den Fragebogen lieber in gedruckter Form ausfüllt, wendet sich an Gesine Rauhut vom zuständigen Projektbüro (E-Mail: gesine.rauhut@complangmbh.de; Telefon: 0451-300 92 184).
„Die Altstadt mit ihrem historischen Gebäudebestand klimafreundlicher zu machen, ist eine große Herausforderung, der wir uns bei der Hansestadt Stade aber gerne stellen. Ihre Hilfe ist dabei enorm wichtig, weshalb ich Sie bitte, den Online-Fragebogen auszufüllen“, wirbt Klimaschutzmanager Matthias Mueller bei Immobilienbesitzer*innen um rege Teilnahme. Und: Wer die im entsprechenden Post-Anschreiben genannte Frist vom 31. März nicht einhalten kann, sollte den Fragebogen dennoch ausfüllen. Mueller: „Wir nehmen Rückmeldungen auch noch während der ersten April-Woche gerne an und berücksichtigen diese selbstverständlich ebenso für unsere Arbeit.“