Die Brücke über das Bahngleis in der Harburger Straße wird derzeit neugebaut© Hansestadt StadeDurch den notwendigen Teilabbruch des bestehenden Brückenbauwerks muss jetzt der Durchgangsverkehr auf ein maximal zulässiges Gewicht von 30 Tonnen begrenzt werden. Ausnahmen sind nicht möglich. Die Harburger Straße bleibt stadteinwärts bis zum Benedixweg und stadtauswärts bis zum Henry-Dunant-Weg auch weiterhin für den Schwerlastverkehr befahrbar. Die Zufahrt zu den Einzelhändlern und Gewerbebetrieben ist trotzdem uneingeschränkt möglich, nur die Brücke ist von der Gewichtsbeschränkung betroffen.
Dem Durchgangsverkehr von Fahrzeugen über 30 Tonnen wird dringend die Umfahrung über die B73 empfohlen. Die Innenstadt kann weiterhin über die bekannten Umfahrungen erreicht werden, allen voran die ausgewiesene U42 über Buxtehuder Straße (L111) und Altländer Straße Richtung Altstadt – beziehungsweise andersrum in die umgekehrte Richtung.
Die Gewichtsbeschränkung muss solange bestehen bleiben, bis der Verkehr über die stadteinwärts neu hergestellte Brückenhälfte geführt werden kann. Das wird voraussichtlich bis Mitte 2026 der Fall sein.
Weitere Informationen über den Brückenneubau in der Harburger Straße stellt die Hansestadt Stade im Internet unter www.stadt-stade.info/harburgerstrasse zur Verfügung. Dort werden auch stets aktuelle Meldungen veröffentlicht, ebenso auf den Social-Media-Kanälen der Hansestadt Stade bei Facebook und Instagram (jeweils: @HansestadtStd).
Über den Brückenneubau in der Harburger Straße
Die Hansestadt Stade startete im Juli 2025 mit dem Neubau der Brücke Harburger Straße – einem zentralen Infrastrukturprojekt zur langfristigen Sicherung der Verkehrsführung in der Stadt. Die bestehende Brücke über das Bahngleis in der Harburger Straße muss jetzt aus statischen Gründen zwingend ersetzt werden. In diesem Zuge wird durch den Neubau mehr Platz geschaffen, sodass künftig alle Verkehrsteilnehmenden komfortabel entlang der Harburger Straße unterwegs sind. Besondere Verbesserungen bringt die neue Brücke für Radfahrende mit sich, da für sie künftig deutlich mehr Fläche zur Verfügung steht. Auf der Ostseite ist ein Radweg von 1,90 Metern Breite geplant, auf der Westseite sogar von 3,90 Metern, da die Brücke Teil der Radvorrangroute 1 des Stadtentwicklungskonzepts „Stade 2040“ ist. Diese Radvorrangroute führt von Ottenbeck über die Harburger Straße, den ehemaligen Festplatz und die Allmersallee Richtung Hansebrücke, Bahnhof und Altstadt.

