Vergangene Veranstaltungen
Im Rahmen der Altstadtsanierung gab es bereits einige spannende Veranstaltungen. Zum einen wären da die Beteiligungsveranstaltungen, die wir genutzt haben, um uns mit Euch über die Zukunft unserer Stadt auszutauschen. Außerdem durften wir schon den einen oder anderen Erfolg feiern. Wie das aussah, lest Ihr hier:
Offizielle Beteiligungsveranstaltungen
Am Tag der Städtebauförderung haben wir uns mit Euch im Pastor-Behrens-Haus versammelt, um über die Projekte Bürgerpark, Stadteingang Schiffertor und die Innenstadtstraßen zu sprechen. Folgende Ideen habt Ihr uns mit auf den Weg gegeben:
Stadteingang Schiffertor
Eins der zentralen Gesprächsthemen war die Steganlage im Wasser zwischen den Straßen Am Backeltrog und Pottwärder. Grundsätzlich wird diese schon gerne genutzt, allerdings besteht der Wunsch nach mehr Beleuchtung und mehr Verschattung. Sitzstufen am Wasser wurden überwiegend befürwortet; auch, um eine bessere Einsehbarkeit zu gewährleisten.
Im unmittelbaren Zusammenhang hierzu steht die gegenüberliegende Straße Pottwärder. In der Runde erreichte uns der Vorschlag, diese autofrei zu gestalten und mit Begrünung und Bewegungselementen sowie Sitzgelegenheiten zu einer Promenade an der Schwinge zu entwickeln.
Für die Fläche zwischen dem Restaurant Taco's und dem Börnewehr wurde eine Ausweitung der Gastronomie befürwortet. Generell bestand der Wunsch nach einem Ankunftsort am Stadteingang. Dies ließe sich laut Euch am besten umsetzen, indem wir die Unterführungen aus dem Stadtraum verbannen. Der Konsens lautete: Weg damit!
Ein weiteres großes Thema war die Barrierefreiheit. Hier wurden Mängel angesprochen - vor allem im Bereich des Übergangs runter zur Erleninsel. Zu steil sei die Rampe und damit für mobilitätseingeschränkte Personen schlecht bis schlichtweg nicht passierbar.
Insgesamt erreichte uns der Wunsch, den Stadteingang grüner zu gestalten und die Infrastruktur zu verbessern. Vor allem sichere Möglichkeiten zum Abstellen von Fahrrädern waren ein zentrales Anliegen.
Bürgerpark
An dieser Station fand viel Austausch hinsichtlich des Nutzungskonfliktes zwischen temporären Nutzungen wie z.B. dem MAMF-Festival und der dauerhaften Nutzung als Park statt. Es herrschte allgemeiner Konsens darüber, dass die Benutzung an wenigen Tagen im Jahr nicht die Benutzbarkeit im gesamten restlichen Jahr bestimmen sollte. Hierfür wurde vorgeschlagen, die Fläche etwas weiter zu fassen und Randbereiche mit permanenten Einbauten zu versehen - vor allem naturnahe Gestaltungselemente.
Für die Bespielung als Park wurde eine Verbesserung der örtlichen Infrastruktur vorgeschlagen. Die Ergänzung einer WC-Anlage und eines Spielgeräteverleihs wurde befürwortet, um den Park für Familien zu attraktivieren. Außerdem wünschten sich viele eine bessere Erlebbarkeit des Wassers durch eine Steganlage und ggfs. einen Wasserspielplatz für unsere kleinen Staderinnen und Stader. Eine Balance zwischen Aktivität und Entspannung wurde in Form von Sitzgelegenheiten und Relaxliegen vor allem auf dem Wall verortet. Auch konntet Ihr Euch eine Grillstation am Hangfuß vorstellen, um im Sommer Eure Abende auf der Wiese zu verbringen.
Euer Wunsch nach einem naturnahen Park wurde ebenfalls deutlich. So habt Ihr eine insektenfreundliche Beleuchtung und den Erhalt bzw. die Neupflanzung von Bäumen als Ideen in den Raum gestellt.
Innenstadtstraßen
Auch am Thementisch Innenstadtstraßen habt Ihr viele verschiedene Verbesserungsvorschläge notiert und gleichzeitig kommuniziert, welche Aspekte des Innenstadtlebens Euch besonders am Herzen liegen. Der Wochenmarkt war hierbei immer wieder Thema; dieser soll unbedingt weiter bestehen und gestärkt werden - durch bessere Ausweichmöglichkeiten bei Veranstaltungen und auch durch die notwendige Infrastruktur in Form von WCs. WC-Anlagen und mehr Mülleimer wurden von einer breiten Mehrheit für den Stader Innenstadtbereich befürwortet.
Die Themen Barrierearmut und Komfort wurden ebenfalls ausführlich besprochen. Einen Mangel an Barrierefreiheit gebe es an vielen Stellen: durch zu schmale Fußwege, zu starke Gefälle und die falschen Oberflächenbeläge. Besonders in den Fokus rückte hierbei der Pferdemarkt. Ein klarer Wunsch nach Wetterschutz an den dortigen Bushaltestellen wurde ebenfalls geäußert.
Das wohl größte Thema war für Euch an diesem Tag die Erreichbarkeit der Stadt und die Orientierung innerhalb. Gerade für Besucher:innen und Tourist:innen sei es schwer, sich zu orientieren und dies generiere unnötige Parksuchverkehre. Auch werde viel "wild geparkt". Das habt Ihr nicht nur bei den Autos festgestellt, sondern auch bezüglich der Fahrräder. Gut erreichbare Abstellanlagen rund um die Altstadt waren ein großer Wunsch bei beinahe allen Anwesenden.
Insgesamt ist die Konkurrenz zwischen Autos, Fahrrädern, E-Scootern und Fußgänger:innen aufgefallen. Eine Entschärfung der kreuzenden Verkehre sei dringend notwendig.
Wir danken allen Teilnehmenden herzlich für ihr Kommen und ihre eingebrachten Ideen.
Am 30. Mai 2024 haben wir die Anrainer:innen des Pferdemarktes (Gewerbetreibende, Eigentümer:innen, Anwohnende) in den Schwedenspeicher eingeladen, um das Projekt zu besprechen. Bei dem Termin ging es zunächst um eine Grundausrichtung der Planung und in diesem Zusammenhang die Zuweisung eines Charakters, der von den Anrainer:innen befürwortet würde.
In den nächsten Jahren soll es einen Realisierungswettbewerb für den Pferdemarkt geben. Heißt: Verschiedene Planungsbüros reichen ihre Entwürfe ein und dann wird der Beste ausgewählt.
Bei der Beteiligung war ein zentrales Thema der ÖPNV - hier gingen die Meinungen weit auseinander. Für Gewerbetreibende brächten die Busse Kundschaft in die Innenstand, Anwohnende und dort arbeitende Personen klagten teilweise über den Lärm und wünschten sich, dass die Busse verschwinden. Die Mehrheit sprach sich jedoch für einen Verbleib aus.
Die Taxen allerdings dürften laut einem Großteil der Anwesenden gerne weichen, als Idee wurde der Platz am Sande genannt.
Im Hinblick auf die Oberflächen wurde der Wunsch einer barrierefreien Ausführung deutlich. Auch wiesen einige Anwesende auf Aspekte der Sicherheit - kein rutschiges Pflaster - und der Pflege - leichte Reinigung - hin.
Das Sicherheitsgefühl am Pferdemarkt steht schon seit einiger Zeit im Fokus der Öffentlichkeit. Entsprechend gestalteten sich auch die Gespräche während der Beteiligungsveranstaltung. Konfliktpotenziale sollen berücksichtigt, außerdem ein Beleuchtungskonzept erstellt werden.
Die Nutzungsvielfalt auf dem Pferdemarkt wurde insbesondere hinsichtlich des Wochenmarktes und des Jahrmarktes besprochen. Über den Erhalt des Wochenmarktes herrschte Konsens, der Jahrmarkt wurde von einigen Anwesenden eher kritisch gesehen. Konflikte zwischen einer potenziellen Außengastronomie und den temporären Nutzungen kamen zur Sprache.
Mit Blick auf die Ausstattung wünschten sich insbesondere die Anwohnenden ein WC auf dem Pferdemarkt.
Hinsichtlich des Erhalts einzelner Elemente sprachen sich die Teilnehmenden für die Hanserose und einen Brunnen aus. Den Treppen vor dem Zeughaus standen die meisten neutral gegenüber.
Die folgenden Charaktereigenschaften wurden für den Pferdemarkt abgestimmt:
- erholsam
- einzigartig
- erlebnisreich
- funktional
- qualitätvoll im Hinblick auf Treffpunkte und Kommunikation
Es gab noch einige weitere Anregungen zu Detailfragen. Hier geht es zum ausführlichen Protokoll des Planungsbüros inklusive Ablauf des Abends: Protokoll
Wir danken allen Teilnehmenden für Ihr Erscheinen und Ihre eingebrachten Ideen.
Zur Rahmenplanbeteiligung haben wir uns mit Euch zunächst auf einen Spaziergang begeben. Mit einer Gruppe ging es am Stadthafen entlang, mit der anderen durch die Fußgängerzone und über den Pferdemarkt. Hinterher ging es im Rathaus mit einer Planungswerkstatt weiter, an der rund 80 Personen teilgenommen haben. Was dabei herauskam, könnt Ihr hier nachlesen:
Uns sind einige allgemeine Hinweise zugetragen worden. Viele davon sind uns auch aus den letzten Beteiligungsveranstaltungen schon bekannt: Die Orientierung in der Stadt soll verbessert werden, u. a. durch ein Parkleitsystem, ebenso die Barrierefreiheit. Auch der Wunsch nach öffentlichen WCs kam erneut auf.
Außerdem wurde deutlich, dass die alten Bäume in der Stadt unbedingt bleiben sollen. Zudem wurde sich eine bessere Anbindung an den Bahnhof gewünscht. Und auch einen Prüfauftrag haben wir von Euch bekommen: Kann man im Burggraben schwimmen?
Im Bezug auf den Stadthafen haben wir herausgehört, dass ein bunter, flexibler Nutzungsmix Euren Wünschen entspräche - mit Spielflächen, Gastronomie und weiteren Angeboten. Die Hafenfläche selbst soll zum Aufenthaltsort werden, idealerweise in Kombination mit einem Ponton für kleinere Boote im Wasser und einem Veranstaltungsort ähnlich des ehemaligen Feuerschiffs.
Die Hansestraße wurde von vielen von Euch als starke Barriere wahrgenommen, eine Reduzierung des KFZ-Verkehrs wurde als Möglichkeit in den Raum gestellt. Auch eine umgreifende Lösung in Form eines Tunnels fand Zustimmung.
Für eine sinnvolle Erweiterung des Freizeitangebotes in der und um die Stadt sollten nicht-kommerzielle Aufenthaltsflächen geschaffen werden. Für ein angenehmes Ambiente wurde ein Beleuchtungskonzept vorgeschlagen, z.B. mit einer Beleuchtung des historischen Krans am Wasser.
Den Stadthafen haben wir an diesem Tag als eher steinern charakterisiert, beim Holzhafen hingegen sahen viele von Euch die Möglichkeit, ihn als naturnahen Raum zu entwickeln, an dem Geschichte erlebbar wird.
Beim Pferdemarkt haben wir zunächst aufgenommen, dass die Grenzen des Platzes stark mit den angrenzenden Stadträumen verschwimmen und es daher ein ganzheitliches Konzept braucht, um die Entwicklung des Bereichs voranzutreiben. Die unterschiedlich zu charakterisierenden Teilräume brauchen jeweils eine individuelle Antwort.
Die Mehrheit von Euch sprach sich dafür aus, den Busverkehr auf dem Pferdemarkt zu erhalten, nach Möglichkeit aber auf einer kleineren Fläche und ggfs. auf einem niedrigeren Niveau als der übrige Platz. Die Bussteige sollen dabei funktional sein, aber auch gestalterischen Ansprüchen genügen. Wichtige Aspekte im Gespräch waren die Barrierefreiheit und der Witterungsschutz.
Insgesamt ging es beim Pferdemarkt viel um Verweilqualitäten, oft genannt in Kombination mit mehr und variablerem Grün. Mögliche Orte hierfür wären zum Beispiel der Bereich zwischen dem Zeughaus und dem Einkaufszentrum "Neuer Pferdemarkt" oder die Fläche um den Brunnen. Einen Brunnen wünschten sich die meisten weiterhin, allerdings nicht unbedingt den jetzt vorhandenen.
Die Fußgängerzone wurde vor allem während des Rundgangs betrachtet. Optisch hielten die meisten von Euch eine Vermittlung zwischen Historie und modernen Anforderungen an die Barrierefreiheit für richtig. Kopfsteinpflaster solle es aber zumindest in Teilbereichen weiterhin geben. Ähnlich wie am Pferdemarkt wurde der Wunsch nach mehr Aufenthaltsorten mit Sitzgelegenheiten und mehr Grün deutlich.
Auch den Bürgerpark haben wir uns ein weiteres Mal mit Euch angesehen - diesmal im Kontext der Wallanlagen. Bislang wird der Park nicht als attraktiv empfunden; ihr habt einige Vorschläge für Nutzungen angebracht, die die Fläche beleben würden, z.B. Yoga oder mobile Gastronomie. Insgesamt sollte der Park aber eine "Ruheinsel" bleiben und eher schlicht und naturnah gehalten werden.
Die Güldensternbastion steht ebenfalls im Kontext der Wallanlagen, wird aber anders wahrgenommen als der Bürgerpark. Unter anderem wünschten sich viele eine Sichtbarkeit der Geschichte der Bastion, z.B. mit Informationstafeln. Bei den Nutzungsvorschlägen kamen Flächen für Hunde, eine Calisthenicsanlage und Klettermöglichkeiten in den Bäumen zur Sprache, insgesamt also aktivere Nutzungen als im Bürgerpark.
Wir haben uns außerordentlich über die große Resonanz gefreut und danken allen Teilnehmenden herzlich für ihr Kommen und die anregenden Gespräche.
Das ausführliche Protokoll zum Termin findet Ihr hier: Protokoll Planungswerkstatt
Liebe Kinder, liebe Jugendliche,
mit Euch die Altstadt zu erkunden hat wirklich Spaß gemacht. Und die Fotos, die ihr gemacht habt, können sich sehen lassen!
Positiv fiel Euch allen das Grün in der Stadt auf - Blumen, Bäume und Sträucher an verschiedensten Orten. Außerdem mochtet Ihr Aufenthaltsflächen und bestimmte Nutzungen in der Stadt. Auch Ansichten der historischen Gebäudestruktur und anderen Elementen waren auf gar keinen Fall zu wenig vertreten.
Als negativ habt ihr vor allem Müll und Mülltonnen und andere Arten von Verunreinigungen (z. B. durch Graffitis) empfunden. Zudem haben viele von Euch parkende Autos fotografiert.
Weitere Ergebnisse und eine Auswahl Eurer schönsten und aussagekräftigsten Fotos findet Ihr in unserer Auswertung: Auswertung der Kinder- und Jugendbeteiligung
Wir bedanken uns ganz herzlich für den schönen Nachmittag mit Euch.
Am 20. August 2025 haben wir uns mit den Eigentümerinnen und Eigentümern sowie den Anwohnenden der Bungenstraße im Schwedenspeicher getroffen, um die Planungen für die Straßensanierung vorzustellen. Im Zuge der Veranstaltung haben uns neue Planungsimpulse erreicht und es konnten viele offene Fragen geklärt werden.
In Bezug auf die wenigen zur Verfügung stehenden Parkplätze, die durch die Maßnahme weiter reduziert werden, war sich der Großteil der Teilnehmenden einig, dass die große Bewohnerschaft der Straße von Kurzzeitstellplätzen zum schnellen Ein- und Ausladen mehr profitieren würde als von regulär verfügbaren Dauerstellplätzen.
Zudem waren die zahlreichen Durchgangsverkehre in der Straße ein breit diskutiertes Thema. Im Ergebnis sprachen sich die Teilnehmenden für eine Anliegerstraße aus.
Die ausführlichen Ergebnisse der Veranstaltung gibt es im entsprechenden Protokoll: Protokoll Anliegerbeteiligung Bungenstraße
Genauere Informationen zur Maßnahme und die Präsentation vom Beteiligungstermin findet Ihr bei den öffentlichen Maßnahmen.
Spontan gefragt: Wir kommen zu Euch!
In unmittelbarer Nachbarschaft unseres Bürgerparks liegt der Skatepark in Stade. Es war daher naheliegend, einen Nachmittag dort zu verbringen und die Anwesenden zu fragen, wie sie zu der Planung stehen.
Großen Zuspruch fand die Idee, eine Tribüne Richtung Skatepark zu errichten, um Zuschauer:innen begrüßen zu können. Gerade die Eltern der jüngeren Kinder bleiben gerne in der Nähe und sehen sich an, was die Kleinen auf ihren Skateboards und Rollern so treiben. Den Skatepark bei den Planungen mit einzubeziehen sei wichtig. Der Ort brauche "ein bisschen Liebe".
Uns erreichte die Anregung, verstreute Sitzgelegenheiten auf dem Wall des Bürgerparks zu errichten. Es sei wichtig, Jugendlichen geschützte Orte abseits der großen Fläche zu bieten, an denen sie sich in kleineren Gruppen aufhalten können.
Im Laufe des Nachmittags blickten immer mehr Kinder mit großem Interesse auf den mitgebrachten Plan. "Toll, eine Rutsche!" war zum Beispiel eine sehr eindeutige Rückmeldung zu unserem Vorhaben. Zusätzliche Spielgeräte wurden sich gewünscht.
Eine Badestelle am Burggraben mit Sprungturm und Rutsche ins Wasser wurde am intensivsten diskutiert. Das werden wir so wohl leider nicht umsetzen können, freuen uns aber sehr, dass die Kinder ein so großes Interesse an der Zukunft des Bürgerparks hatten.
Wir sagen DANKE für Eure tollen Ideen.
Sonstige Feierlichkeiten
Die Eröffnung des Bolzplatzes auf der Erleninsel war für uns ein großer Tag, denn damit kam unsere erste öffentliche Maßnahme zum Abschluss. Gemeinsam mit den Kindern der Kindertagesstätte "Haus für Kinder" haben unser Bürgermeister, Herr Hartlef, und die zuständigen Projektleiter das Band zerschnitten und damit den Platz offiziell freigegeben.
Nach einer kurzen Rede von Herrn Hartlef durften die Kinder bei Sommerwetter losbolzen. Zum Abschluss gab es für alle einen Luftballon. Wir bedanken uns herzlich beim Planungsteam von YLA und bei den Mitarbeitenden der Firma Dede GaLa-Bau für die tolle Zusammenarbeit.
Mehr Infos zum Projekt finden Sie unter dem Reiter "Öffentliche Maßnahmen".
Zum Tag der Städtebauförderung am 10. Mai 2025 rückte erneut der Spielplatz auf der Erleninsel in den Fokus. Da der Bolzplatz und das Streetballfeld als Teile der Anlage mit Städtebauförderungsmitteln saniert wurden, nutzten wir den bundesweiten Aktionstag dafür, den Ort zu feiern. Mit Euch!
Bei Sonnenschein eröffnete der Bürgermeister das Spielplatzfest mit einer Rede auf dem Schwingebalkon, den wir an diesem Tag als Bühne ausgestattet hatten. Anschließend übernahm der Musiker Patrik Bruhn und begleitete uns mit Gitarre und Gesang durch den Nachmittag. Eine der Spielpausen nutzte der Zauberer und Ballonkünstler Salvatore Sabbatino für eine Zaubershow, die von vielen Kindern mit Staunen verfolgt wurde. Die restliche Zeit kreierte er eine Ballonfigur nach der Anderen -
Schwerter, Hunde, Herzen und vieles mehr wurden verteilt. Und auch beim Kinderschminken wurde es bunt.
An unseren Stationen - u. a. Körbe werfen, Eimerschießen, Balancierspiele - haben die Kinder fleißig Sticker für ihre Laufzettel gesammelt, die sie anschließend gegen einen Eisgutschein, einlösbar in der Innenstadt, eintauschen konnten. Dazu gab es Powerbanks und Seifenblasen als Werbegeschenke. Und auch an unserem Maltisch war einiges los.
Beim Wurfwettbewerb am Streetballfeld ging es ebenfalls hoch her! In beiden Altersgruppen mussten der erste und zweite Platz im Stechen ermittelt werden. Bei der anschließenden Preisverleihung freuten sich die Kinder über Gutscheine von Spiel und Stift (3. Platz), Basketbälle mit Altstadtsanierungslogo (2. Platz) und JBL Boxen im Custom Design (1. Platz).
Außerdem war der Stadtelternrat mit uns vor Ort, hat um neue Mitglieder geworben und über die Arbeit des Vereins aufgeklärt.
Zu Spitzenzeiten waren rund 450 Personen auf dem Spielplatz, über den gesamten Tag über 1.000. Wir freuen uns, dass unser Fest so gut bei Euch angekommen ist. Auch zum Spielplatz selbst äußerten sich viele der Eltern positiv. Daran zeigt sich, dass #staedtebaufoerderungwirkt !
Wir hoffen, Ihr hattet genauso viel Spaß wie wir und freuen uns, wenn wir Euch in Zukunft wieder bei unseren Veranstaltungen begrüßen dürfen!
Was passiert eigentlich mit den Ergebnissen der Beteiligungen?
Eure Ideen verschwinden bei uns selbstverständlich nicht in der Schublade. Wir bemühen uns, die Ergebnisse möglichst präzise festzuhalten und verwenden sie in der weiteren Planung. Wo wir noch ganz am Anfang stehen, nehmen wir sie mit in die Ausschreibung der Planungsleistungen auf. Wo bereits ein Planungsbüro beauftragt ist, geben wir Eure Ideen weiter.
In einem jeden Planungsprozess beginnt dann die Abwägung. Wir prüfen, was möglich ist und was nicht und welche Ideen sich kombinieren lassen. Wichtig sind dabei zum Beispiel Sicherheitsaspekte oder auch der finanzielle Rahmen. Wenn die Planung steht, gehen wir mit den entsprechenden Unterlagen und mit den Beteiligungsergebnissen zu Euren politischen Vertretern. Wenn sie zustimmen, kann die Maßnahme umgesetzt werden.



