Rahmenplanung
Der städtebauliche Rahmenplan bildet als informelles Planinstrument die Grundlage für den Sanierungsprozess. Am 30.06.2025 hat der Rat der Hansestadt Stade den Rahmenplan für das Sanierungsgebiet „Stade-Altstadt“ beschlossen und damit den „Fahrplan“ für die nächsten Jahre festgelegt.
Der Rahmenplan analysiert die Altstadt ausführlich im Hinblick auf Stärken, Schwächen und Potenziale und gibt neben allgemeinen Handlungsempfehlungen die Ausrichtung aller im Rahmen der Sanierung vorgesehen Projekte vor. Daran wird deutlich, wie wichtig er für eine erfolgreiche Durchführung der städtebaulichen Sanierungsmaßnahme ist.
Der vollständige Rahmenplan „Stade-Altstadt“ inklusive des parallel erarbeiteten Gestaltungshandbuches für den öffentlichen Raum steht unten auf dieser Seite zum Download zur Verfügung. Im Folgenden möchten wir Euch den Maßnahmenkatalog in Kurzfassung vorstellen.
Die Entwicklung der Altstadt soll im Wesentlichen auf den fünf sogenannten Zukunftsfeldern aufbauen:
- Altstadtleben im Spannungsfeld zwischen Alltag und Tourismus ermöglichen
- Wärmenetzaufbau mit der Neugestaltung des öffentlichen Raumes koppeln
- Wallanlagen, Wasserlagen und grüne (Mikro-)Strukturen als klimaaktive Aufenthaltsräume stärken
- Altstadt für Alle gut erreichbar und durchlässig gestalten
- Historischen Gebäudebestand sichern und den zukünftigen Herausforderungen anpassen
Zur Umsetzung dieser Ziele wird ein breiter Maßnahmenkatalog formuliert. Zum einen wären da die Maßnahmen, die bereits umgesetzt oder mit deren Umsetzung begonnen wurde. Diese werden unter dem Reiter Öffentliche Maßnahmen ausführlich beschrieben:
- Bolzplatz Erleninsel
- Sanierung der Bungenstraße
- Stadteingang Schiffertor
Informationen zu den privaten Maßnahmen gibt es unter Private Modernisierungsmaßnahmen.
Und hier sind die Maßnahmen, die wir noch vor uns haben:
Neben den konkreten Maßnahmen im öffentlichen Raum sieht der Rahmenplan übergreifende Handelsansätze für punktuelle Kleinmaßnahmen vor. So sollen zum Beispiel Grüne Mikroklimaräume als „Grüne Oasen“ entstehen. Das kann in verschiedenen Formen passieren - zum Beispiel ganz klassisch durch Bäume und Sträucher, aber auch Hochbeete, vertikale Begrünung oder die Überspannung eines Straßenzuges sind denkbar.
Weiter wird auf zu erstellende Konzepte und Satzungen verwiesen, die wiederum als Leitschnur für die Entwicklung der Altstadt zu sehen sind. Ein Beleuchtungskonzept soll dazu beitragen, besondere Orte innerhalb der Altstadt in Szene zu setzen. Die Novellierung der Gestaltungssatzung wurde wie der Rahmenplan am 30.06.2025 beschlossen und kann unter dem Reiter Gestaltungssatzung eingesehen werden.
Weiterführende Informationen, Details und kleinere Projekte sowie diejenigen Projekte, die durch Sanierungsmittel voraussichtlich nicht mehr umgesetzt werden können, findet Ihr im Rahmenplan. Bei Fragen könnt Ihr uns gern kontaktieren.
Parallel zum Rahmenplan wurde das Gestaltungshandbuch für den öffentlichen Raum entwickelt, das vor allem für uns als Stader Stadtverwaltung zur Arbeitsgrundlage werden soll. Auch hier werden aus einer Analyse Handlungsansätze entwickelt, die sich neben konkreten Zonierungen in den kategorisierten Straßen auf die Themen Vereinheitlichung, Barrierefreiheit und Begrünung beziehen.
Ansprechpartner/in
| Herr Jens Bossen | |
| Fachbereichsleiter Städtebau und UmweltRathaus der Hansestadt Stade, Zimmer 210a // 1. OG Hökerstraße 2 21682 Stade Telefon: 04141 401-339 E-Mail: jens.bossen@stadt-stade.de | |
| Frau Laura Dettmann | |
| Hinterm Hagedorn 10, Zimmer 22 21682 Stade Telefon: 04141 401-321 E-Mail: laura.dettmann@stadt-stade.de | |











